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Ursachen Parodontitis

Die Parodontitis Erkrankung hat Ursachen, die man zum Glück behandeln kann!

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Amalgam und Amalgamausleitung!

Veröffentlicht von Jaroslav Belsky am 14, Jul - 2009

Wir sind gegen Amalgam, finden aber, dass eine „Amalgam Ausleitung“ genauso für „die Fische“ ist!

Zuerst möchten wir Ihnen erklären, wieso wir gegen den Werkstoff Amalgam sind. Es istBild einer Amalgamfüllung

  • unästhetisch
  • der Zahnarzt und das Personal werden beim legen und ausbohren der Füllungen hauptsächlich belastet
  • der Werkstoff ändert sich im Laufe der Zeit und so muss wiederum nach einigen Jahren am Zahn gebohrt werden – selbst bei optimaler Pflege

Genug Gründe für uns Amalgam abzulehnen!

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Mehr zum Thema Amalgambelastungsmessung im Speichel finden Sie hier!

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quecksilberKommen wir nun zur Amalgamausleitung. Zuerst müssen wir uns kurz mit Quecksilbervergiftungen auseinander setzten. Man unterscheidet akute und chronische Quecksilbervergiftungen.

Akute Vergiftungen kamen früher z.B. bei Kleinkindern vor, die sich mit einem Thermometer spielten und nach zerbrechen des Gleichen die schön silbrig glänzende Flüssigkeit schluckten. Akute Quecksilbervergiftungen sind hauptsächlich gekennzeichnet durch Verätzungen. In unserem „Thermometer“ Beispiel kam es also zu Verätzungen am Mund, an der Speiseröhre und Magen.

Je nach Schweregrad kommt es zur Narbenbildung mit all den daraus resultierenden Folgen. Was kann man sich darunter vorstellen? Bleiben wir bei der Speiseröhre – ein Muskelschlauch, der Speisen befördert. Kommt es zu ausgedehnten Verätzungen, dann wird der Muskel zerstört und es bildet sich Narbengewebe! Durch das Narbengewebe wird der  „Schlauch“ verengt und man muss die Speiseröhre schlimmstenfalls entfernen und z.B. durch eine Dünndarmschlinge „ersetzten“.
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Eine „Ausleitung ist also bei akuten Quecksilbervergiftungen fruchtlos, den hin ist hin!

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Womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären, den chronischen Quecksilbervergiftungen. Nehmen Menschen in kleinen Dosen über lange Zeiträume organische Quecksilberverbindungen zu sich, dann wird das Quecksilber vor allem im Hirn abgelagert. Dort wiederum in bestimmten Arealen, deshalb haben chronische Quecksilbervergiftungen immer die gleichen Symptome – Hände zittern, Gleichgewichtsstörungen, Gehstörungen (fast gleich wie beim Parkinsonkranken im Endstadium), depressive Stimmung und Einengung der Gedanken. Vor allem Dentisten waren von diesem Schicksal betroffen.

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Sie sehen also eine Quecksilbervergiftung ist nicht etwas, woran man glaubt „es zu haben“, entweder Sie haben eine, oder Sie haben keine. Es handelt sich um schwere Krankheitszeichen!
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Nun werden, auch von vielen Ärzten, diverse Substanzen zur Quecksilberausleitung angeboten, so z.B.

  • Chlorela
  • Spirulina
  • Zinc
  • Vitamin C
  • Phytohypophyson

Viele dieser Stoffe passieren nicht einmal die Darmschranke, das heißt es handelt sich um Ballaststoffe, wir scheiden diese unverändert aus. Die Blut/Hirn Schranke wird von keinem dieser Stoffe passiert, wie also ein Stoff, der nicht in Kontakt mit dem Quecksilber im Hirn kommt, diesen binden und dann aus dem Körper ausschleusen soll, ist uns ein Rätsel.

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Auch fanden wir diesbezüglich keine fundierte Literatur in der Cochrane Datenbank – Schlagwort „Evidenzbasierte Medizin“.
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Verstehen Sie uns bitte nicht falsch, aber wir wollen natürlich für unsere Leser den Mechanismus der Ausleitung kennen lernen, denn alles was Sie auf dieser Seite lesen, würden die Autoren auch bei Ihren Kindern anwenden – eine Amalgamausleitung nach der jetzigen Datenlage sicher nicht.

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Sollten Sie ein Arzt sein, der sich mit diesem Gebiet auseinandersetzt, dann schreiben Sie uns doch bitte, gerne werden sich unsere Biologen, Statistiker und Mediziner mit der Publikation beschäftigen. Sollte die Publikation eine plausible Erklärung liefern, dann werden wir Ihnen eine Reise nach Indien und China zahlen.

Dort können wir direkt in einem Feldversuch die Methode „studieren“, denn dort treten leider wieder sehr viele chronische und akute Quecksilbervergiftungen am Menschen auf, aufgrund von Computerschrott.

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Bisher gibt es nämlich keinen dokumentierten Fall einer erfolgreichen Quecksilbervergiftungstherapie von einem Spital oder eines auf Vergiftungen spezialisierten Zentrums. Dort werden Quecksilbervergiftungen nämlich nicht durch „Ausleitung“ therapiert, sondern nur symptomatisch – man versucht also die Beschwerden zu lindern, denn mehr geht leider nicht.
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Mit keinem dokumentierten Fall meinen wir nicht die Menschen, die im europäischen Alltag durch Job, Mobbing, Verlustängste, fehlender ärztlicher Empathie und private Vereinsamung an einer „Unverträglichkeit“ leiden. Natürlich geht es diesen Menschen nach einer Zuwendung von Kinesiologen, alternativen Medizinern und Menschen die einfach „zuhören“ besser. Wir reden von Menschen, die durch Quecksilber vergiftet sind!

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Einen interessanten Beitrag bezüglich Alternativmedizin finden Sie hier!

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Jaroslav Belsky

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Nicht der Wind, sondern wie wir unsere Segeln setzen bestimmt unseren Kurs! Zahnarzt bei Denta Beaute Tel: +43 (1) 369 66 25 Billrothstrasse 29 1190 Wien

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18 Antworten to “Amalgam und Amalgamausleitung!”

  1. Melanie sagt:

    Liebes Dental Team,
    Mich würde interssieren, wieviel Amalgamplomben Sie selbst im Mund haben, wenn diese so toll sein sollen. Und bitte sagen Sie nicht, Sie haben keine aus ästhetischen Gründen…
    Was ich wirklich am Amalgam nervig finde ist, dass es auf den Zahn abfärbt und eine Restfärbung übrig bleibt, wenn man dieses entfernt. Hätte ich das früher gewusst, hätte ich gänzlich aufs Amalgam verzichtet, aber bis jetzt hat mich noch kein Zahnarzt zuvor darüber aufgeklärt. Ich musste eine (von insgesamt 2) Amalgamplombe austauschen lassen, weil sie zu alt war. Seitdem hab ich an dieser Stelle keine nervigen Entzündungen mehr und fühle eine wesentliche Verbesserung.
    Als Wissenschaftler weiss man, dass es auch Phänomene in der Wissenschaft gibt, die nicht erklärbar sind und trotzdem existieren und auch ohne wissenschaftlichen Beweis ihre Existenzberechtigung haben. Ob die Diskussion jetzt pro oder contra Amalgam geführt wird, ist meiner Meinung nach egal. Was zählt, ist der Patient und dessen Befindlichkeit, ob mit oder ohne Amalgam! Allein diese sollte im Mittelpunkt stehen und nicht, wer Recht hat.
    Lg

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  2. lieber werner, aderlaß war ein humbug, aber eben ein ausdruck des damaligen verständnisses von medizin. ihr fallbericht ist kein beweis, sondern ein konstrukt, sprich sie beweisen nicht das etwas wirkt/oder nicht wirkt, sondern aufgrund von geschehnissen, die sie aneinander reihen, konstruieren sie etwas – so darf man keine wissenschaft betreiben.

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  3. Werner sagt:

    Liebes Dentalteam,

    mein Fall kann sicherlich nicht generalisiert werden und als wissenschaftlicher Beweis dient er allemal nicht. Aber jeder sollte unvoreingenommen seine eigene Meinung bilden ….

    2002 habe ich mir 7 Amalgamfüllungen entfernen lassen. Dass es mit mir danach gesundheitlich bergab ging muss nicht in Zusammenhang mit der Amalganentfernung stehen (diverse Beschwerden, u.a. Kopfschmerzen, Gefühlsstörungen, lichen planus, Darmprobleme…). Mein Zahnarzt hatte Zusammenhänge mit Amalgam von sich gewiesen. Da meine Beschwerden nicht besser wurden, habe ich mich 2006 (nach überhöhten Quecksilberwerten im Urin) zu einer Behandlung mit Dimercaptopropansulfonsäure (DMPS) entschlossen. Schon nach wenigen Anwendungen ging es mir deutlich besser. Seit über 6 Jahren bin ich symptomfrei. Auch dieser Einzelfall ist wissenschaftlich betrachtet noch lange kein Beweis, dass DMPS in der Lage ist, Quecksilber zu binden und auszuscheiden.

    Dimercaptopropansulfonsäure: http://www.dbu-online.de/salsi/dbu-seminar-2012/seminar_20.html

    Könnte es sein, dass Amalganfüllungen eines Tages so betrachtet werden, wie wir heute den Aderlass betrachten? – Im 16. Jahrhundert kam es innerhalb der europäischen Ärzteschaft zu einem mit großer Heftigkeit geführten Aderlass-Streit, nachdem Pierre Brissot eine von den Lehren der Araber abweichende Methode (die er auf Hippokrates zurückführte) propagierte.

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  4. Janine sagt:

    Hallo !

    “… der Zahnarzt und das Personal werden beim legen und ausbohren der Füllungen hauptsächlich belastet”

    Man kann doch aber nicht den Zahnarzt zum Opfer machen. Es gibt genügend Alternativen, viele Zahnärzte arbeiten grundsätzlich nicht mit diesem Material in ihrer Praxis.
    Die einzigen Opfer sind die Patienten, Zahnärzte die noch immer Amalgam setzen sind meiner Meinung nach Täter.

    Ich kenne viele Krebspatienten und es ist doch schon verdammt komisch das als erstes seitens Ärzten dazu geraten wird Amalgam entfernen zu lassen sofern sich die Krebsdiagnose bestätigt.

    Ich habe 2009 meine letzte Amalgamfüllung auf Wurzelbehandlung erhalten und da war dann das Fass voll.
    Habe noch auf dem Zahnarztstuhl gebettelt keine Amalgamfüllung zu bekommen weil mir zuvor im Oberkiefer links sämtliche Amalgamfüllungen bei einem Bereitschaftszahnarzt entfernt wurden da ich es vor Schmerzen nicht mehr aushielt und die Tabletten zwecks Trigeminusneuralgi keine Wirkung mehr zeigten.
    Danach hatte ich zum ersten Mal Ruhe.

    Diese Füllung hat mich komplett aus der Bahn geworfen. Ich konnte morgens nichts mehr essen und Zähne putzen wurde zur Qual. Ich habe eine halbe Stunde morgens gehustet und gewürgt. Ich konnte gar nicht so viele Taschentücher halten wie mir gleichzeitig die Tränen kamen und die Nase lief während ich um Luft rang.

    Zum Arzt gegangen wurde mir mitgeteilt das es verboten sei seit 1993 bei Patienten die Nierenkrank sind Amalgamfüllungen zu setzen.

    Bei mir wurde 1998 festgestellt das meine Nieren zuviel Eiweiß verlieren, über 2700mg/l.
    Seit diesem Zeitpunkt habe ich das auch meiner Zahnärztin schriftlich gegeben und als ich sie nun darauf ansprach hieß es nur – ups, stimmt, steht ja hier in den Papieren.

    Ich habe diesem Zahnarzt vertraut ! Und habe über 10 Amalgamfüllungen bekommen wovon 3 doppelt gesetzt wurden weil ich sie verschluckte.

    Dann hieß es wir machen mal einen Speicheltest – 5 Füllungen hatte ich noch – Ergebnis 153 µg/l.

    Als nächstes Allergietest – auf 9 Testsubstanzen positiv, Nr. 10 war Silber, das hat es nicht geblutet, nur Schwellung.

    DMPS – Test folgte – 162 µg/l Quecksilber im Urin.

    Ich glaube nicht das dies von Fisch kommt.

    Ich verliere derzeit an Gewicht, von 66kg auf 59kg, musste Chlorella absetzen.
    Und die Zahnärztin macht weiter und baut sich derzeit einen goldenen Balkon an ihr Haus.

    MfG

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