guter oder schlechter Zahnarzt

Erhebt der Zahnarzt keine Daten vor dem Kostenvoranschlag (KV), dann enthält der KV vermutlich nur Dinge, die dem Zahnarzt das meiste Geld bringen, nämlich Implantate und Kronen!

Die richtige Parodontitis Behandlung – nicht Parodontose

Parodontitis Behandlung hat nichts mit Mundhygiene oder Parodontose zu tun!

Zahnfleisch als Spiegel unserer Gesundheit

Das Zahnfleisch ist kein Spiegel unserer Gesundheit, kann sich aber negativ auf unsere Gesundheit auswirken.

Ursachen Parodontitis

Die Parodontitis Erkrankung hat Ursachen, die man zum Glück behandeln kann!

Parodontitis – Test Munddusche sinnvoll

Eine Munddusche ist eine gute Therapie bei Parodontitis, Bakterien können Sie sich damit NICHT in Taschen spülen!

Wie werde ich gesund

Veröffentlicht von Jaroslav Belsky am 29, Jan - 2013

zahnsanierungLassen Sie uns als Einleitung zu diesem Beitrag eine kleine Fabel lesen, denn diese wird als Ausgangspunkt, bei der Beantwortung dieser Fragen dienen.

Die Geschichte handelt von einer Eintages- und einer Stubenfliege. Die beiden treffen sich und die Eintagesfliege schwärmt der Stubenfliege über ihr Leben vor. „Mein Leben, ist ein tolles Leben, wenn es beginnt hell zu werden, dann erwache ich. Wenn es am wärmsten ist und alle Blumen in voller Pracht erscheinen, dann bin ich am Höhepunkt meines Lebens und wenn die Dunkelheit einbricht, dann schlafe ich ein und mein Leben ist zu Ende”. Die Stubenfliege hört gelangt weil zu und sagt „naja, Tag, Nacht, Tag, Nacht“. Die Eintagsfliege ist erzürnt und sagt „ich erzähl dir über mein Leben und du gibst mir dumme Antworten“. Beide Fliegen gehen getrennte Wege und irgendwie überlebt die Eintagsfliege durch Zufall die Nacht. Am nächsten Morgen glaubt sie ihren Augen nicht und fliegt sofort zur Stubenfliege.  „Bist du eine Hellseherin, kannst du Wunder vorhersagen, woher wusstest du, dass es mehrere Leben gibt …  aber sag mal, was meintest du eigentlich mit Tag, Nacht, Tag, Nacht?“

Wie werde ich gesund? Ist diese Frage überhaupt zu beantworten – ist Krankheit nicht einfach nur Schicksal? Ja, aber nur wenn man Krankheit durch die Brille der Eintagsfliege betrachtet, es klingt verrückt, aber Krankheit und Gesundheit ist nicht das, was die meisten von uns darunter verstehen. Fassen wir einmal kurz zusammen, wie Krankheit heute von uns wahrgenommen wird: wird man krank, dann gehen einige von uns zum Arzt, andere aber schlucken auch ohne Verordnung die bittere Pille und dank der Wissenschaft wird man eben wieder gesund.
Gerade an einer Erkrankung, kann man sehr leicht aufzeigen, dass das so nicht stimmt – nehmen wir als Beispiel die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Diese Erkrankung kennt ein jeder, somit können wir gut damit arbeiten. Sie können diese Erkrankung aber gegen jede beliebige Krankheit austauschen, Krebs, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Allergien, Migräne, uva. – egal welche Sie genauer unter die Lupe nehmen, das Resultat wird immer das gleiche sein – die Zahl der Erkrankten steigt exponentiell zur Weltbevölkerung. Würde die Zahl der Erkrankten nicht steigen, dann müßte wir nicht genauer über Krankheit und Gesundheit nachdenken und dieser Beitrag wäre überflüssig. Das ist aber leider nicht der Fall, wie die Zahlen z.B. im Falle Diabetes belegen. Seit Anbeginn der Aufzeichnung ist die Zahl der Diabeteskranken stetig im wachsen. Zurzeit liegt die Dunkelziffer bei ungefähr 250 Millionen Menschen, die Zuckerkrank sind und die Prognosen gehen davon aus, dass im Jahr 2023 über 350 Millionen Menschen zuckerkrank sein werden, das entspricht der gesamten Bevölkerung der heutigen USA, eine Heilung ist nicht in Sicht.
Dieser Beitrag soll nicht den Anschein erwecken, dass es gegen die Wissenschaft, oder die Industrie geht, denn das wird uns bei der Frage nicht weiter bringen, es geht ja nur darum, dass wir durch die veränderte Betrachtung von Krankheit zu neuen Erkenntnissen kommen, sowie die Eintagsfliege nach dem Gespräch mit der Stubenfliege. Es lohnt sich also die heutige Sichtweise zu überdenken und deshalb überlegen wir uns, wo die Ursache von Krankheit zu finden ist, denn eine Ursache hat immer einen Anfang und somit auch ein Ende. Die oben genannten Zahlen sollen nur verdeutlichen, dass wir uns der Ursache von Erkrankungen nicht nähern, sondern dass wir uns unbewußt ein System geschaffen haben, das darauf aufbaut, dass Krankheit immer weiter bestehen wird.
Vielleicht denken sich nun einige – “nun ja, heute ist man bei der Diabetes Erkrankung immerhin beim Insulin angelangt und nun wird sich alles ändern”. Insulin kennt man seit 1921 und es hat sich nichts verändert, aber schauen wir uns einfach die Geschichte des Diabetes genauer an. Wir nehmen uns einen Zeichenblock und stellen uns vor, dass ist eine Zeitmaschine, wir machen nämlich nun eine Zeitreise und sehen uns an, was es zum Thema Diabetes in der Geschichte so alles zu finden gibt, jeder Zettel unseres Blocks ist ein bestimmtes Datum in der Geschichte. Wir setzen uns also in unsere Zeitmaschine und fliegen Jahrhunderte in der Geschichte zurück und schlagen unseren Zeichenblock auf der letzten Seite auf, lassen Sie sich nicht durch die leere Blockseite irritieren, es geht ja nur um Bilder in unseren Köpfen.

Wir sind 1500 Jahre vor Christi angekommen, in dieser Zeit ist man der Meinung, dass die Ursache für Diabetes im Harn liegen muss, denn der Harn Zuckerkranker Menschen ist süß und da der Harn mit dem Flüssigkeitskonsum zusammenhängt und dieser wiederum eng gekoppelt ist mit den durch Götter verursachten periodischen Flussüberschwemmungen, handelt es sich um eine von Göttern verursachte Erkrankung. Wir sind mit unserer Zeitmaschine inmitten einer Tier Opfer Zeremonie gelandet, alle Gelehrten, alle Fürsten, ja die ganze Stadt ist dabei anwesend. Unbemerkt steigen wir wieder in unserer Zeitmaschine und fliegen (blättern im Block) weiter.
Wir kommen ins zweite Jahrhundert vor Christi und treffen auf der Universität einen griechischen Arzt, Aretaios von Kappadokien, der doziert seinen Studenten in seiner Vorlesung, dass es sich bei Diabetes um eine Magenerkrankung handelt, denn die zuckersüßen Nahrungsbestandteile passieren ohne Schranken den Magen. Und so werden zu jener Zeit verschiedene Kräuterrezepturen gemixt und von entsprechenden Kaufleuten vertrieben, heute bezeichnen wir diese Kaufleute als Apotheker.
Wieder betreten wir unsere Zeitmaschine und kommen ins 16. Jahrhundert, wo Paracelsus der Meinung ist, dass es sich bei der Zuckerkrankheit um ein Problem im Blut handelt, da das Blut von zuckerkranken Patienten süßlich schmeckt. Blut schmecken ist zu dieser Zeit üblich, denn der Aderlass wird laufend praktiziert. Die gesamte wissenschaftliche Gesellschaft ist von dieser These dermassen überzeugt, dass den Wissenschaftlern zu dieser Zeit gar nicht auffällt, dass durch ihr Tun viele Menschen unnötig den Tod finden. Schlechtes Blut muss entfernt werden, ist man der Meinung und so stehen für den Aderlaß verschiedenste Geräte zur Verfügung, man findet Instrumente aus Edelstahl, Silber und sogar Gold; eine eigene Handwerks Zunft, die solche Instrumente herstellt, hat sich aus dieser Therapie entwickelt.
Mit einem Schauer auf dem Rücken betreten wir wiederum unsere Zeitmaschine, blättern also wieder ein paar Seiten weiter und so kommen wir alsbald ins 19 Jahrhundert, wo ein Zusammenhang der Zuckerkrankheit mit der Bauchspeicheldrüse postuliert wird. 1921 wird bei Hunden von Frederick Grant Bantling und Charles Herbert Best eine Substanz isoliert, die den Blutzucker im Blut senken kann.  Diese Substanz nennt  man damals Insulin. Die Wissenschaft glaubt, so wie schon unzählige Mal in der Geschichte zuvor, die Krankheit Diabetes besiegt zu haben. Als bald wird in biotechnischen Labors mit viel Aufwand die Insulinproduktion begonnen und bald darauf wird vielen Menschen Insulin gespritzt. Da man noch wenig über die Substanz selbst weiß und irrtümlich zu hoch dosiert, sterben zu Beginn viele Menschen an Unterzuckerung, oder entwickeln mit der Zeit eine Insulinresistenz, was wiederum nach Jahren des Dahinsichens den Tod bedeutet.
Wir steigen wieder in unsere Zeitmaschine und fliegen in das Jahr 1955, wo der Brite Frederick Sanger ein neues Puzzleteil nach zehnjähriger Forschungsarbeit bei dem “Phänomen” Zuckerkrankheit mit seinem Team findet – er beschreibt die Funktion des Insulins.
Wieso schreiben wir nun plötzlich vom “Phänomen Zuckerkrankheit” und nicht mehr von “Krankheit”? Beim durchbrechen von alt hergebrachtem Denkmustern ist es hilfreich bestimmte Wörter durch andere Begriffe zu ersetzen, denn so können wir einfacher neue Bilder in unseren Köpfen erzeugen. Was für ein Bild können wir aus der Zeitreise über Wissenschaft und dem Phänomen Diabetes in unserer Vorstellung malen?

Wie es scheint nähert sich die Wissenschaft einem Phänomen nach einem speziellen Muster. Wenn wir dieses Muster in ein Bild umlegen dann könnte man sagen, dass die Wissenschaft aus einer “Torte” (dem Phänomen), immer ein “Tortenstück” (Erkenntnis) heraus schneidet. Als “Messer” (Instrument/Untersuchungsablauf/Forschungsarbeit) dient der Wissenschaft der aktuelle Zeitgeist und die damit verbundenen Möglichkeiten. Die Tortenstücke sind also nur Symbole für die Erkenntnisse der jeweiligen Zeitepoche. Wie wir anhand unserer Zeitmaschine sehen können sind diese Erkenntnisse zu keinem Zeitpunkt absolut, sondern unterliegen einem zeitlich geschichtlichen Wandel. In der jeweiligen Zeitepoche aber wird von den, zu dieser Zeit lebenden Menschen angenommen, dass es sich bei dem Tortenstück um absolute Wahrheit handelt – so wie wir das eben gerade Jetzt auch tun. Zu jedem Zeitpunkt in unserer Zeitreise, handelt und denkt der Mensch absolut, im Falle unseres Beispieles glaubten die damaligen Priester , Heilpraktiker und Ärzte immer die richtige Antwort zu haben und verstanden nicht, dass es sich immer nur um “Tortenstücke” einer Torte handelt. Wir reden zwar vom wissenschaftlichen Fortschritt, aber wie scheint sprechen die Zahlen eine andere Sprache.
Je nach Zeitgeist wird einmal der Länge nach, dann wiederum der Breite nach geschnitten, einmal wird ein “scharfes Messer”, einmal ein stumpfes Messer verwendet und da unsere Torte mehrlagig ist, erhält man je nach Schnittführung und verwendetem Messer, immer komplett andere Tortenstücke (Erkenntnisse). Deshalb reichen die Behandlungen des Diabetes von Götteranbetungen bis hin zum Aderlass und der Insulintherapie. Diese Herangehensweise ist aber nicht das eigentliche Problem, zugespitzt hat sich diese Herangehensweise dadurch, dass versucht wird, die gewonnen Tortenstücke bestmöglich auf einem Markt unter den Meistbietenden zu verkaufen – wie ist die Worthülse Markt zu verstehen?
Um jedes Tortenstück bilden sich kleine Mikrokosmen. Ein jeder, der sich mit diesem Gebiet beschäftigt, trägt zu diesem Kosmos bei, ohne es zu wissen. Was genau ist dieser Kosmos? Wiederum nur eine Worthülse, die ein Bild erzeugen soll, man kann auch von einer Matrix sprechen. Beschreiben wir einmal solch eine “Diabetesmatrix” – man findet dort eine Gelehrtenmatrix, Menschen, die sich mit Titeln schmücken und auf Universitäten versammeln und wiederum andere Akademiker aus-bilden; die sich wiederum mit akademischen Auszeichnungen schmücken um sich auf Kongressen usw zu treffen. In all diesen Institutionen arbeiten auch viele andere “Menschenmatrizes”, Köche, Putzfrauen, nicht nur Akademiker in Ihrer Akademikermatrix! Kongresse werden von Sekräterinnen (z.B. einer Beamtenmatrix) organisiert, diese werden abgehalten in eigens dafür vorgesehenen Hallen, die wiederum Zulieferer, Bauleute und andere Handwerker beschäftigen, die alle in einer eigenen Matrix leben. Es geht also nicht nur um Heilkräuter, Medikamente, oder medizinische Instrumente und Laboreinrichtungen – die produziert, vermarktet und verkauft werden – die Worthülse Mikrokosmos/Matrix umspannt weit mehr als man sich im ersten Moment vorstellen kann.
Diese einzelnen Matrizes treffen sich immer am Markt um ihre Erkenntnisse, ihre Produkte zu handeln und untereinander zu verkaufen. Die Worthülse Markt ist also der Treffpunkt für all die kleinen Mikrokosmen, dort bewegen sich tagtäglich Menschen und versuchen zu überleben. Dass es dabei, wie im Fall von Diabetes, nicht um Gesundheit geht, beweisen nicht nur die heutigen Zahlen, sondern ist die Logik des Systems selbst, denn was würde mit all den Menschen, die sich im “Markt” bewegen, geschehen, wenn plötzlich alle Diabeteskranken gesund wären? Zwar haben sich die Märkte mit den Jahrhunderten natürlich immer wieder verändert, die dahinter stehende Logik aber ist über die Jahrhunderte immer die gleiche geblieben – unabhängig politischer Systeme.
Mittlerweile sind die jeweiligen Mikrokosmen soweit von einander entfernt, dass “Querdenken” für den Einzelnen immer schwieriger wird. Im Internet findet man z.B. wunderschöne Animationen über Insulin und Diabetes, jedoch muss klar sein, dass das eben nur ein Produkt eines bestimmten Marktes ist, nämlich dem des Grafikers. Der hat seine Informationen von einem anderen Markt bekommen, dem des Genetikers. Bei der Visualisierung von Insulin bedienen sich Grafiker und Animationsspezialisten bestimmter “Regelmäßigkeiten”, die sie von anderen Spezialisten, wie in dem Fall vom Genetiker, bekommen haben und versuchen das daraus gewonnene Produkt (die Animation) im eigenen Mikrokosmos zu “handeln”. Um die Problematik des mikrokosmischen Zwischenhandels besser zu verstehen, legen wir das Ganze einmal in ein Bild um.
Stellen Sie sich einfach vor, dass der Genetiker vor der Tür Sand ausstreut (seine Versuchsanordnung), dann die Tür zu macht und sobald er eine Fußspur vermutet, die Tür wieder öffnet. Wenn dann im Sand Fußspuren zu finden sind, dann schreit der Genetiker und tut so, als ob er den Läufer gesehen hätte, zumindest glaubt das der Grafiker. In Wirklichkeit aber hat der Genetiker nur eine Fußspur gesehen, aber nicht den Läufer – dieses Bild ist eine Analogie an die Torte und das Tortenstück – und so übergibt der Genetiker dem Grafiker eine “Regelmäßigkeit” / ein Tortenstück.
Was ist mit der Worthülse Regelmäßigkeiten gemeint? Die jeweiligen Experten/Wissenschaftler finden im Zuge ihrer Arbeit / ihrer Versuche gewisse Regelmäßigkeiten – in unserem Beispiel der Fliegen, erkannte die Stubenfliege, dass es sich um eine Regelmäßigkeit, nämlich Tag/Nacht handelt. Die Suche, oder die zufällige Aufdeckung von solchen Regelmäßigkeiten ist der Wissenschaft ureigen, egal ob in der Mathematik, in der Physik, oder in der Genetik, überall werden fachspezifische Methoden/Untersuchungen entwickelt, die gewisse Regelmäßigkeiten aufzeigen/aufdecken und dann werden diese von einem Mikrokosmos zum anderen Mikrokosmos weitergereicht. Der Quantenphysiker Hans Peter Dürr umschreibt dieses Problem sehr schön mit einer kleinen Geschichte.
Stellen wir uns vor, dass das Leben ein aufgerollter Wollfaden ist, ein Wollknäuel. Die Wissenschaft rollt das Knäul auf und zerschneidet den aufgerollten Faden immer und immer wieder in kleine Stücke – dass sind die gewonnen Erkenntnisse – in der Hoffnung so Leben und Krankheit zu erklären. Jedes der unterschiedlich langen Fäden wird zudem am Markt gehandelt und als absolute Wahrheit verkauft, dabei fällt aber nicht auf, dass das Knäul eigentlich aus einer Unzahl von vielen kleinen Fasern zusammen gehalten wird, diese werden beim aufrollen und zerschneiden des Knäuels zerstört, ohne dass man das merkt, denn man beschäftigt sich immer nur mit dem Hauptfaden. Das Leben / das Knäul sind aber all die kleinen Fasern und nicht der lange Faden.
Legen wir diese Bild gedanklich um und bleiben beim vorigen Beispiel unserer beiden Wissenschaftler, dem Grafiker und dem Genetiker, dann ist es nun besser verständlich, wieso der Grafiker davon ausgeht, dass die Information zum Insulin, eben Insulin – Wahrheit – ist. Das in Wirklichkeit das Insulin nur ein Artefakt, eine gewonnene Regelmäßigkeit in der Welt des Genetikers ist, ist dem Grafiker natürlich nicht bewußt. Der Genetiker tut auch so, als wäre es eine Wahrheit, wie es all die Wissenschaftler, Ärzte, Priester vor ihm auch taten, denn das erfordert der Markt. Alle machen das unbewußt und so erkennt niemand mehr, dass das Insulin nur eine künstliche Momentaufnahme eines Gerätes ist. Bevor Sie sich nun denken, dass das alles so abstrakt klingt, sehen wir uns anstatt Diabetes eine andere Erkrankung an, die jeder von uns mittlerweile kennt, da sie seit mehr als 30 Jahren die Menschheit geißelt.

Das HI Virus verursacht AIDS ist der gängige Glaube. Glaube?  Wieso Glaube, das ist doch eine unabdingbare Wahrheit werden die Meisten nun denken, jedoch gibt es bis heute keine Fakten die das beweisen würden. Mittlerweile ist es so, dass die Erkrankung AIDS selbst von vielen führenden Wissenschaftlern seit einigen Jahren in Frage gestellt wird. Die Auseinandersetzung dieses Diskurses erfolgt in wissenschaftlichen Journalen und so wird es noch viele Jahre dauern, bis diese Erkenntnis im kollektiven Bewußtsein angekommen ist, denn sogar die meisten Ärzte wissen von dem Thema noch wenig bis nichts.
Wir wollen aber Krankheit und Gesundheit verstehen und deshalb müssen wir das Bild der Torte und den damit verbundenen Handel mit den Tortenstücken auf dem Markt verstehen – HIV und AIDS sind ein gutes Beispiel um Gedankenbilder in die Realität zu holen. Sie werden merken, dass die Beispiele mit der Torte und den Tortenstücken gar nicht so abstrakt sind.
Gehen wir zu den Anfängen von AIDS, als Michael Stuart Gottlieb 1981 mit Kollegen in San Francisco bei drogensüchtigen homosexuellen Männern Symptome beobachtete, die große Ähnlichkeit mit Zytomegalievirus Infektionen, Pneumocystis und Kandidose Infektionen hatten. Das Immunsystem dieser exzessiv lebenden Menschen brach plötzlich zusammen und man gab deshalb diesem unbekannten Symptomkomplex den Namen GRID – Gay-related immune deficiency, noch war nicht die Rede von AIDS. Auch andere Wissenschaftler, wie Robert Gallo, erforschten zu dieser Zeit dieses Thema, Robert Galo beschäftigte sich zudem mit Retroviren. Was viele nicht wissen ist, dass es ohne Retroviren heute die Menschheit und vermutlich auch die meisten Tiere nicht geben würde. 10% unseres Genoms (unserer DNA) besteht aus retroviralen Sequenzen, dank Retroviren baut sich unser Genom ständig um, ein Umstand den wir Evolution nennen. Niemals in der Geschichte brachte ein Retrovirus den Wirt um, denn das wäre das Ende der Retroviren. Robert Gallo spielte ordentlich mit im damaligen “GRID Markt” und so verlautbarte er in einer Pressekonferenz als Erster im Konjunktiv “man habe vielleicht die Ursache für GRID gefunden” und schon ging ein Medienwirbel um die Welt „Retroviren als Auslöser für AIDS“, waren geboren – der Konjunktiv bei der Pressekonferenz ging völlig unter. Den Nachweis für diese Behauptung hat Robert Gallo bis heute nicht gebracht – auch kein anderer Wissenschaftler – im Gegenteil, sein Widersacher Luc Antoine Montagnier, der das Virus eigentlich vor ihm isoliert hatte, relativierte schon bald nach der Pressekonferenz seine Meinung, dass das HI Virus AIDS verursachen würde. Auch viele andere namhafte Forscher wie Peter Duesberg von der Universität Berkeley fingen an, an der HIV AIDS Hypothese zu zweifeln, aber all das verstummte in den “Markthallen”, denn zuviel wurde schon mit den entsprechenden Medikamenten umgesetzt. Bis heute wurden Milliarden an Profiten erzielt, das Leid von Millionen von Menschen gerät dabei immer mehr in den Hintergrund.
Was aber ist nun diese Seuche? Genau definiert ist AIDS bis heute immer noch nicht, denn umso genauer man recherchiert, umso klarer wird einem, dass Erkrankungen, die früher Tuberkulose, Silikose, Non Hodgin und Hodgin Lymphom hießen, plötzlich als AIDS klassifiziert werden. Immer weiter dehnt man – auch heute noch – den Begriff AIDS aus, sobald der Test positiv ist bekommt ein jedes Symptom, dass vorher zu einer eigenständigen Erkrankung zählte, nun den Titel AIDS. Was früher Gebärmutterhalskrebs war, wird nun als AIDS bezeichnet, sobald der Test positiv ist. Hat man nur einen neuen Namen gefunden für bisher altbekannte Leiden? Dazu müssen wir uns den Test genauer ansehen, was ist dieser HIV Test eigentlich?
So leicht ist das nicht zu beantworten, denn es macht einen Unterschied aus, wo Sie getestet werden. Der Test ist bis heute nicht standardisiert – in der Labormedizin gibt es nach wie vor kein einheitliches Testverfahren, so kann es Ihnen passieren, dass Sie in den USA positiv und in Europa negativ getestet werden. Könnte es sein, dass retrovirale DNA zwar nachgewiesen wird, die aber als “kommensale” DNA in unserem Genom schon immer vorhanden ist? Könnte es sein, dass man durch einen nicht Evidenz basierten Test, der viele Kreuzreaktionen – unter anderem mit z.B. Tuberkelbakterien aufweist – eigentlich gesunde Menschen stigmatisiert, nach dem Motto: “Du hast jetzt kein Problem, aber wenn du diese Pillen nicht schluckst, dann hast du garantiert ein Problem – in 10 Jahren oder so”.
Gemein an den Pillen ist halt, dass wenn man sie jahrzehntelang schluckt, man Nebenwirkungen entwickelt, die den AIDS Symptomen ident sind. Nicht immer dauerte es Jahrzehnte, bis man aufgrund der Medikamenteneinnahme “AIDS” Symptome entwickelte – als man zu Beginn der AIDS/HIV Hysterie afrikanische Kinder mit 1500mg Zidovudin täglich (auch Azidothymidin, kurz AZT) behandelte, starben die Kinder jämmerlich innerhalb kurzer Zeit – nicht an AIDS, sondern an einer medikamentösen AZT Vergiftung. Viel zu spät und nach vielen tausend Toten reduzierte man die Medikamente für Erwachsene auf 500mg AZT täglich. Apropos Kinder, für die viel zitierten Millionen AIDS tote Kinder, die man aus den Medien kennt, für die findet man ebenfalls keinen Beleg in der seriösen wissenschaftlichen Literatur, nur zahllose Berichte säumen die Boulevardpresse.
Es ist unbestritten, dass Chemotherapeutika (Antibiotika) für kurze Zeit verabreicht bei Toxoplasmose, Tuberkulose und den anderen, in Afrika endemisch vorkommenden infektiösen Erkrankungen, durchaus sinnvoll sind. Aber rechtfertigt das heutige Wissen eine Lebenslange Einnahme? Vor kurzem wurde eine Publikation, die sich mit dem Thema AIDS kritisch auseinander setzt, schlichtweg von einem bekannten wissenschaftlichen AIDS Journal zensiert, mit der Begründung man würde die Bevölkerung alarmieren und so den Menschen in Afrika wichtige Medikamente vorenthalten. Die Arbeit “AIDS since 1984: No evidence for a new, viral epidemic – not even in Africa” wurde daraufhin im Italien Journal of Anatomy and Embryology publiziert (Vol. 116, n. 2: 73-92, 2011). Die Autoren (Peter H. Duesberg, Daniele Mandrioli, Amanda McCormack, Joshua M. Nicholson, David Rasnick, Christian Fiala, Claus Koehnlein, Henry H. Bauer and Marco Ruggiero) dieser kritischen Studie, sind der Ansicht, dass die heute verabreichten Medikamente bei Dauereinnahme Menschen umbringen, was einem Arzt ja wohl klar ist, es steckt ja schon im Namen der Medikamente (Antibiotika) Anti – Biose – nicht mit dem Leben vereinbar. Auch Kinder, deren Mütter nicht mit AZT behandelt werden, geht es besser, als Kindern, deren Mütter während der Schwangerschaft mit diesem Medikament behandelt wurden.
In Afrika hat sich die Bevölkerung seit der AIDS Hypothese verdoppelt und nicht wie von Vielen prophezeit verkleinert, von Seiten der Industrie und namhafter AIDS Journale tut man diese Tatsache mit dem Argument lapidar ab, dass sich ja die Bevölkerung vielleicht vervierfacht hätte ohne AIDS. Wenn dem so wäre, wo aber sind dann die 400 Millionen Tote, ganz Europa wäre dann tot, das würde man sogar in der USA riechen – oder? Wie weit AIDS im Markt und der Politik verstrickt ist, hat das damalige Gipfeltreffen zwischen Premierminister Jacques Chirac und Präsident Ronald Reagan gezeigt, als es nämlich um die patentrechtliche Nutzung eines vermeintlich neu entwickelten serologischen Tests für die HIV-Infektion ging, wurde dieses Thema zur Chefsache erklärt.
Und so forschen heute viele Wissenschaftler auf der ganzen Welt in ihren kleinen Mikrokosmen / Matrizes und entdecken immer wieder kleine “Puzzle Teilchen” in der HIV AIDS Hypothese, die für sich alleine gesehen vielleicht sogar richtig sind. Sie müssen sich vorstellen, da forschen Menschen ihr ganzes Leben lang an nur einem einzigen Protein – wie das z.B. eine Zellmembran passiert, jedoch beschäftigt sich dieser Wissenschaftler nicht mehr mit der eigentlichen Hypothese selbst – die wie scheint falsch ist.
All das passiert nicht immer in böser Absicht, aber so kommt es, dass eine falsche Annahme zu Wahrheit wird, denn diese Wahrheit unterhält den Markt. Für den Einzelnen ist es schwer geworden außerhalb seines Kosmos Gedanken zu entwickeln, für sowas bleibt einfach keine Zeit mehr. Will man nämlich in seiner Matrix bestehen, dann müssen die Erkenntnisse schnell zum bestmöglichen Marktpreis weiter gereicht werden, denn sonst kommt ein anderer der das tut und so bedient sich der Informatiker eben des Tortenstücks des Genetikers ohne viel nachzudenken und kleidet es in seine Welt ein, das Resultat sind schöne Grafiken und Animationen, die aber eben nur ein Tortenstück, vom Tortenstück sind.

Umso mehr in diesem Spiel / Markt unsere Sprache involviert ist, umso anfälliger sind die Tortenstücke / Erkenntnisse für Verdrehungen, Lügen und Irrtümer. Das liegt an der Eigenart unserer Sprache. So kommt es, dass in der Wissenschaft in jenen Bereichen wo die Sprache dominiert, viel verdreht wird und in jenen Bereichen, wo eher die Mathematik dominiert, mehr Fakten vorliegen. Diese Aussage kann ganz einfach mit Zahlen belegt werden, denn 90% der medizinisch und biologischen Publikationen erweisen sich im Laufe der Zeit als falsch, denken Sie nur an unser einfaches Beispiel mit der Zeitmaschine und dem Diabetes.
Wieso ist das so bei der Mathematik? Der Unterschied beider Sprachen liegt darin, dass unsere Begriffssprache mehr Raum für Verdrehungen bietet, als die Beziehungssprache Mathematik. Sie haben ja selber schon mehrmals in diesem Beitrag gemerkt, dass wir immer wieder Worthülsen mit Bildern umschreiben, oder vorab einmal definieren. Anhand eines einfachen Beispieles kann illustriert werden, wieso das wichtig ist. „Ich nehme mir heute mein Fischer Netz mit der Maschenweite 10 cm und gehe fischen“. Sofort denken Sie, ich werde heute Fische fangen die größer sind als 10 cm. Ich aber habe nicht gesagt, dass ich Fische fangen werde, denn ich kenne keine Fische. In meinem Dorf in den Bergen verwenden wir Fischernetze um Äpfel, die vom Baum fallen, aufzufangen – wir kennen kein Meer. Wir breiten die Netze unter den Bäumen aus und schütteln kräftig daran.
Unsere Sprache funktioniert so, dass wir Bilder in unserem Kopf in Worthülsen kleiden und dem anderen dann diese Worte zu schmeißen, in der Hoffnung ähnliche Bilder zu erzeugen. Die Mathematik hingegen arbeitet nicht mit Bildern, sondern drückt ein Verhältnis/eine Beziehung aus. Der Mathematiker würde sagen „ich gehe heute größer/gleich 10 cm sammeln“. Das was gesammelt wird, wird mit einer Variablen versehen.
Der Wechsel von Tag und Nacht in unserem Fliegenbeispiel, ist zwar ein einfaches Beispiel und man kann diese Regelmäßigkeit sehr einfach mit einem binären Code 1-0-1-0-1 … abbilden, jedoch können Mathematiker alles was wir so um uns herum kennen, in ihre Sprache übersetzen. So machte sich z.B. ein Mann über die Fortpflanzung von Kaninchen Gedanken und entdeckte eine Regelmäßigkeit, die er ebenfalls in Zahlen ausdrückte – der Fibonacci Reihe. Diese Regelmäßigkeit kommt in der Natur sehr häufig vor, so beschreiben diese Zahlen, wie z.B. Sonnenblumenkerne in der Sonnenblume angeordnet sind, oder wie Schneckenhäuser aufgebaut sind.
Wie es scheint ist also der Handel mit den Tortenstücken, oder das jeweilige politische System nicht das ursächliche Problem selbst. Liegt die Ursache vielleicht in unserer Sprache? Was ist hinter der Sprache – unser Denken? Kann es etwas mit der Art wie wir denken zu tun haben, wieso wir nicht gesund werden, wieso immer mehr Menschen krank sind, obwohl die Öffentlichkeit ein ganz anderes Bild hat? Glauben wir vielleicht deswegen heute an das Insulin? Wenn wir uns die Zahlen ansehen, dann müssen wir uns eingestehen, dass sich seit 1500 v. Christi nichts verändert hat – eigentlich ist 1921 nur ein neues Tortenstück – eben Insulin – hinzu gekommen. Haben wir den damaligen Götterglauben einfach nur durch den Glauben an die Wissenschaft ersetzt? Der Glaube an “Etwas” scheint tief in uns verwurzelt zu sein, dass zu durchleuchten macht Sinn, denn so kommen wir der Eigenart unseres Denkens näher und lösen so vielleicht des Rätsels Lösung.

Wir werden von Kind an konditioniert dem “Großen”, in der Regel sind das die Eltern, zu glauben. Das passiert ganz unbewusst, denn in jungen Jahren verschafft es uns einen enormen evolutionsbiologischen Vorteil sich eine einzige Regel zu merken, als viele einzelne Regeln. Es ist einfacher “dem Großem” – normalerweise den Eltern – blindlings zu vertrauen, als sich viele Einzelregeln merken zu müssen (greift dort nicht hin, Vorsicht dort kannst dich verbrennen, Vorsicht dort ist Strom, usw). Dieser evolutionsbiologische Vorteil in jungen Jahren führt dazu, dass wir als Erwachsene ebenfalls noch glauben/geführt werden wollen. Zuerst folgen wir den Eltern, dann dem coolen Freund, dann dem Popstar und dann dem Politiker. In der frühen Menschen Geschichte schufen wir aus dieser frühkindlichen Prägung heraus, Religionen, Götter und schlugen uns für Zenon, Zeus, Mohamed und Allah den Schädel ein.
Umso bewußter eine Gesellschaft wird, umso mehr erkennt sie, dass es nicht der Wille eines Gottes sein kann, sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen und so beobachten wir heute zwei sehr interessante Phänomene auf der Welt. In der 2 und 3 Welt machen die Menschen bezüglich Religionen genau das durch, was bei uns im Mittelalter an der Tagesordnung stand – viel Leid durch religiösen Fanatismus. Diesen Fanatismus haben wir durch viele Kriege und damit verbundenem Leid abgelegt, aber der Drang nach Führung führte dazu, dass wir heute der Wissenschaft und den Politiker glauben / glauben wollen. Diese frühkindliche Prägung ist in jungen Jahren von Vorteil, dann aber wird sie zum Nachteil, ohne dass wir es bewußt merken vertrauen wir später lieber anderen, als uns selbst (Richard Dawkins Evolutionsbiologe).
All diese Prozess passieren unbewußt – im Zuge der Industrialisierung schufen wir “Freiräume” und waren nicht mehr nur noch mit dem täglichen Überlebenskampf beschäftigt. Diese Freiräume brachten Raum zum nachdenken und langsam macht sich in der westlichen Welt die Erkenntnis breit, dass Religionen, genauso wie alle politischen Systeme, einem Motto folgen „Wasser predigen, aber Wein trinken“ und so weichen heute religiöse Gedanken in der westlichen Gesellschaft im mehr dem Glauben an die Wissenschaft, an den wissenschaftlichen Fortschritt.
Wir haben uns also wie es scheint nur eine neue Führerkultur etabliert und ignorieren vermutlich deshalb so konsequent die Fakten, ändern wird sich aber erst etwas wenn wir die Brille der Eintagsfliege endgültig ablegen. Diese Brille abzulegen ist aber gar nicht so einfach, denn die Industrialisierung und damit verbundene Schaffung von Freiräumen, wurde durch menschliche Spezialisierung getriggert. Die Spezialisierung der Menschheit brachte noch eine große unbemerkte Veränderung in der Gesellschaft. Um diese zu beschreiben, bedienen wir uns wieder unserer Zeitmaschine und wir fliegen noch viel weiter zurück, zu dem Beginn der Menschheitsgeschichte.

Wir sehen, wie das Leben so zu Urzeiten war, wo Menschen noch nicht sesshaft waren. Ein jeder machte alles, sprich ein jeder konnte sich sein Zelt, seine Kleidung richten; sich selber seine Jagdutensilien herstellen und alles was für das alltäglich Leben so von Bedeutung war. Die Abhängigkeit der Menschen untereinander war sehr klein, starb jemand aus der Gemeinde, dann entstand kein Vakuum, denn ein jeder konnte alles selber meistern. Das führte dazu, dass ein jeder das Leben des Anderen sehr gut nach empfinden konnte, man konnte sich sprichwörtlich in die Haut des anderen hineinversetzen. Wenn z.B. ein Unwetter über das Volk einbrach, und Zelte zerstörte, dann mußte man am Abend beim Lagerfeuer nicht viel Worte austauschen, denn man konnte sehr gut “fühlen” wie es dem anderen ging. Zudem gab es wenig Worte, denn es gab wenig unterschiedliche Mikrokosmen (Lebensbereiche), die man mit Worten hätte  ausdrücken müssen. Der Soziologe Emil Durkheim spricht von einer mechanischen Solidarität unter den Menschen. Die damalige Gesellschaft war geprägt durch wenig Abhängigkeiten, viele Gefühle und wenig Worte/Begriffe.
Als der Mensch aber merkte, dass er durch Spezialisierung bei den jeweiligen Arbeiten des täglichen Lebens Zeit gewinnt, entstand Freizeit für den Einzelnen und die Individualisierung setzte ein. Gleichzeitig wurden neue Wörter/Begriffe geschaffen, denn für die neuen Arbeitsbereiche mußten neue Worthülsen her und so geschah etwas völlig unbemerkt – es kam zu einer Veränderung innerhalb der Gesellschaft und dem denken der Menschen. Neben den vielen Begriffen, die plötzlich der Bäcker, der Tischler, der Schmied usw. zur Verfügung hatte, nahm die Abhängigkeit der Menschen untereinander sehr stark zu. Es entwickelten sich aber nicht nur Abhängigkeiten, Durkheim spricht nun von einer organischer Solidarität, die Menschen verlernten zudem das Fühlen. Mit den vielen neu geschaffenen Wörtern entstand ein neues Denken des Menschen, man begann zu glauben, die Welt be-greifen zu können. Noch heute wird uns in den Schulen vermittelt, dass wenn man genug lernt – also genug Begriffe der jeweiligen Mikrokosmen auswendig kennt – man ein glückliches Leben führen wird können. Das Fühlen der Menschen geriet dabei immer mehr in Vergessenheit. Die Welt eines Bäckers unterscheidet sich stark von der Welt z.B. eines Anwaltes; man kann zwar die Begriffe, die in diesen Mikrokosmosen Verwendung finden verstehen/be-greifen, jedoch ist ein jeder mit seinen Gefühlen in seinem Leben/Matrix/Mikrokosmos alleine.
Heute haben wir eine Gesellschaft, die aus einer Unzahl von Mikrokosmen besteht, diese werden durch eine unüberschaubare Bürokratie verwaltet, wo wir zwar einander be-greifen, aber nicht mehr fühlen. Was aber soll das Fühlen mit Erkrankungen, besser gesagt bei der Beantwortung der Frage – wie werde ich gesund – zu tun haben? Das zu erläutern ist nicht ganz einfach, wir wissen zwar nun, dass wir uns bei der Beantwortung der Frage – wie werde ich gesund – nicht mehr mit den Tortenstücken des Biologen, des Genetiker, oder des Biochemikers aufhalten dürfen, auch wenn die Animationen sehr schön und bequem vom Computer aus anzusehen sind, aber wir wissen jetzt, es sind eben nur künstliche Artefakte. Wenn wir in die Welt des kleinsten, des Quantenphysiker eintauchen und diesen über Insulin befragen, dann wird er genau das antworten, was wir nun bereits wissen, dass das Insulin eben nur ein Artefakt, eine Momentaufnahme in der Welt des Biochemikers ist, gewonnen durch die Gel Elektrophorese, dass aber in Wirklichkeit es gar kein Insulin gibt, sondern nur die Anordnung von Information zählt. Diesen kleinen Absatz zu begreifen ist für einen “nicht Physiker” – nicht einfach, jedoch können wir uns wieder mit Bildern helfen, am Ende werden wir sogar verstehen, wie das alles mit dem Fühlen, Krankheit und der Frage wie werde ich gesund – zusammenhängt.

In der Welt der Quantenphysik ist man heute schon viel weiter als beim Insulin, das liegt daran, dass diese Wissenschaft hauptsächlich Mathematik als Sprache verwendet. Beim Zerkleinern des “Artefakts Insulin” verschwindet irgendwann die Masse der Materie, um dann wieder für einen Moment kurz zu Materie mit Masse zu werden. Wenn wir also das Insulin immer weiter zerkleinern, vorbei an Aminosäuren, an Molekülen, Atomen und Elektronen und uns nicht auf Diskussionen der jeweiligen wissenschaftlichen Disziplinen und der damit verbundenen Märkte einlassen, dann kommen wir an einen Punkt, wo es keinen Punkt mehr gibt, sondern nur noch eine Beziehung zwischen zwei für kurze Zeit vorhandenen Punkten (Materie). In dieser Welt geht es aber nicht um die Punkte selbst (die Materie), sondern nur um die Beziehung dieser zweier Punkte zueinander, es geht um die Information, wie diese Punkte zueinander angeordnet sind.
Beim Versuch das kleinste Teilchen zu finden, dass die Welt aufbaut, fanden Quantenphysiker vor hundert Jahren in Ihrem Markt eine interessante Regelmäßigkeit, von der die Meisten aber leider noch nicht viel wissen. Zwischen den beiden Punkten (Entitäten) wo Materie Masse hat, liegt nur Information vor. Das ist zwar schwierig sich vorzustellen, aber ein Bild hilft uns wieder, stellen Sie sich einen Film vor, dieser besteht ja aus einzelnen Bildern (Materie), die aber in einer speziellen Anordnung liegen müssen, nämlich genau hintereinander auf einem Filmstreifen, damit wir einen Film sehen. Wenn man 16 Bilder pro Sekunde auf einen Filmstreifen durch einen Projektor laufen läßt, dann entsteht für unser Auge eben ein Film. Ab 16 aneinander gereihten Bildern in der Sekunde, erkennt unser Hirn nicht mehr die Einzelbilder, sondern macht aus der Anordnung der Bilder einen Film, aber eben nur, wenn die Anordnung der Bilder (Information) stimmt. Wie beim Film, verhält es sich mit der uns erscheinenden Realität; der Computer, der Tisch, die ganze Welt um uns herum “flackert”, aber noch viel schneller als nur 16 Mal in der Sekunde. In jedem Moment entsteht die Welt um uns herum aufs neue, wird dann wieder zu Informationsenergie und dann wieder zur Materie mit Masse, das geht so schnell, dass unser Auge “das flackern” nicht wahr nimmt.
Entdeckt hat man dieses Phänomen in der Quantenphysik anhand von verschiedenen einfachen Untersuchungen, eine sehr bekannte Untersuchung in diesem Zusammenhang ist das Doppelspaltphänomen. Dieses und nachfolgende Experimente zeigten, dass wie es scheint nur die Information, genauer gesagt die Anordnung der Information und nicht die Materie selbst wichtig ist. In allen anderen wissenschaftlichen Disziplinen verfolgt man aber genau den gegensätzlichen Kurs, man fokussiert auf die “Einzelbilder” auf den kleinsten Punkt, auf ein Legobausteinchen. Unser ganzes Leben dreht sich zur Zeit um Legobausteine.
Da diese Erkenntnis trotz des Filmbeispiels noch sehr komisch klingt, werden wir uns in Gedanken ein neues Bild malen, dieses mal brauchen wir keinen Film und keinen Zeichenblock als Zeitmaschine, sondern wir nehmen uns eine einfache DVD. Die DVD besteht aus Materie mit einer bestimmten Masse. Sie legen diese Materie in Ihren DVD-Player und wissen nicht, dass jemand die Lieder auf der DVD manipuliert hat. Jemand hat nämlich alle A´s in den Liedtexten gegen X getauscht und plötzlich hören Sie ein Nonsens Lied. Der Energieverbrauch beim abspielen, die Masse der DVD selbst ist aber die gleiche geblieben, nur durch die Veränderung der Information wird aus einem schönem Lied, dass bei Ihnen ein gutes Gefühl erzeugt hätte, ein fürchterliches Gejaule. Sie werden merken, dass, wenn wir weiter nachdenken, alles was uns umgibt eigentlich nicht dem Gesetz der Materie/den Einzelbildern/dem kleinsten Teilchen/Legosteinchen – gehorcht, sondern dem Gesetz der “Informationsanordung” nur wußten wir das bisher nicht – wieso eigentlich nicht?

Wieso stellen wir seit jeher die falschen Fragen und glauben fest an Teilchen, um es wieder mit einem Beispiel auszudrücken was mit falschen Fragen gemeint ist – wir fragen seit jeher “welche Farbe hat ein Kreis” und merken das nicht einmal, dass es dafür keine Antwort gibt / braucht. Wenn Sie sich nun denken, dass die Quantenphysik quatsch ist und man im alltäglichen Leben nichts damit anfangen kann, dann irren Sie, jedoch ist es nicht einfach, sich der Bedeutung der “Informationsanordnung” mit unsere Sprache anzunähern. Wieso ist es nicht einfach? Das liegt daran, dass unser Denken und somit auch unsere Sprache, besser mit der Materie – also den Einzelbildern – umgehen kann, denn die sind zu be-greifen / angreifbar; Informationsanordnung / Beziehungen zwischen zwei Punkten kann man nicht angreifen, deshalb fokussieren wir, ohne es zu wissen, immer auf Punkte – auf die Materie. Wie eingeschränkt unsere Sprache für diese Formen des Denkens geeignet ist, kennen Sie selber aus dem Alltag. Erklären Sie einmal jemanden, der noch nie geliebt hat Liebe. Liebe gibt es, aber erklärbar ist sie nicht, da man sie nicht angreifen kann. Liebe ist eine Beziehung – Information zwischen zwei Menschen, Liebe kann man nur fühlen. Jemand der geliebt hat, dem muss man nichts mehr erklären – nun werden Sie vielleicht lachen, denn jetzt kommt das Fühlen wieder ins Spiel, man kann die Welt, die die Quantenphysik beschreibt fühlen – begreifen werden wir sie aber nie.

Wie wir aber gelesen haben, verlernten wir das Fühlen und schufen uns unbemerkt unsere eigene Realität, in der wir alles zerlegen um es zu begreifen. Merken Sie den Teufelskreis?

Bei der Beschreibung der Wirklichkeit, dürfen wir uns also nicht auf unsere Sinne verlassen, denn wir haben nur Sinne für einen ganz speziellen Teil der Wirklichkeit entwickelt, den Seh-, Geruch- und Gehörsinn. Den Gleichgewichtssinn und den Tastsinn vergessen wir schon häufiger. Das liegt vor allem daran, dass es in der frühen Menschengeschichte von Vorteil war sich primär auf seine nach außen gerichteten Sinne stärker zu verlassen, denn das sicherte das unmittelbare überleben. Der Geruchs-, Gehör-, sowie auch der Sehsinn spielten eine wichtige Rolle beim täglichen Überlebenskampf, andere Sinne wurden diesen Sinnen untergeordnet. Stellen wir uns aber einmal vor “wir erwachen gerade zum Leben und machen die Augen auf und es ist so hell, dass wir noch nicht viel sehen können. Zum Glück aber treffen wir einen anderen Menschen, der gerade an uns vorbei geht. Wir fragen diesen Menschen, wie den das Leben so sei, leider wissen wir nicht, dass wir uns an einen Blinden gewendet haben und so können wir mit der Antwort nicht viel anfangen, denn der Blinde sagt uns “das Leben ist schwarz”. Ist das Leben aber schwarz, nur weil es seine Sinne schwarz abbilden?
Durch diesen Denkfehler erlernten wir eine falsche “Brutpflege”, wir sprechen heute von Erziehung und dadurch wiederum verlernten wir über die Zeit eigenständig zu denken und lieber mehr zu glauben / vertrauen und so ist heute die uns umgebende “Realität” zu einem scheinbaren Leben verknöchert, ein Leben bestehend aus vielen kleinen Mikrokosmen, wo es darum geht zu handeln. Wie es scheint aber ist zwischen diesen Zeilen, dem Bildschirm, der Luft, Ihren Augen und ihrem Hirn selbst mehr als wir nur sehen, aber weniger als uns viele „Märkte“ erzählen wollen, denn de facto besteht kein Unterschied, wenn man sich nicht an Eisenatome, Kunststoff-, Luftmoleküle, Zellen oder DNA festhält, sondern in die Welt des Kleinsten eintaucht.
Moleküle, Zellen, DNA, … all das sind nur Worthülsen, die in den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen (Märkten) Verwendung finden. Wenn wir also ein Bild zeichnen würden, ohne diese Worthülsen zu berücksichtigen, dann könnten wir uns wie Quallen im Wasser darstellen, wenn nämlich alles aus einer Informationsenergie, aus dem gleichen “Baustein” besteht. Würde man eine Qualle Fragen, wie denn das Leben als Wasser im Wasser so ist, würde die Qualle einen schief ansehen und nicht verstehen was gemeint ist, denn die Qualle ist durch ihre Sinnesorgane, so wie wir selbst, an den Lebensraum angepasst und bezeichnet diesen als Leben/Realität.
Zu erkennen und verstehen, dass Realität und Wirklichkeit nicht eins sind, ist der Schlüssel um Fragen wie diesen Beitrag zu beantworten und Krankheiten zu lösen. Ich gebe zu, dass das ein wenig nach Ayurveda klingt und ich würde es nicht weiter ausführen, wenn darin nicht der Grund des Krank seins liegen würde. Wieso es sich so schwammig anhört liegt daran, dass die meisten von uns die Wirklichkeit nur punktuell gefühlt haben. Wie aber haben wir die Wirklichkeit schon gefühlt? Kennen Sie die Momente, wo Sie gedankenlos über das Meer sehen, oder in ein Lagerfeuer starren und plötzlich entsteht in Ihnen ein irrsinniges Glücksgefühl, ein Gefühl der Wärme, der Ruhe, der Weite; dieses gute Gefühl ist manchmal so stark, dass man sogar die Gänsehaut beim Blick ins Feuer bekommt. In diesem einem kurzen Augenblick gibt es keine Angst vor dem Tod, es gibt kein Anfang und kein Ende, kein Gut und kein Böse, bis dann wieder unser Verstand einsetzt und wir zu denken beginnen und so in die Realität des „Regentropfens“ wieder eintauchen. Buddhisten umschreiben es mit einer schönen Gleichung “der Mensch verhält sich wie ein Regentropfen und erkennt nicht, dass er das Meer ist”. Dann ist dieser Augenblick des Fühlens der Wirklichkeit vorbei und wir wissen gar nicht, was da eben passiert ist. Menschen, die nicht mehr in der Realität, sondern in der Wirklichkeit leben bezeichnen wir als Verrückte, Heilige, Götter, Führer oder Gurus.
Interessanterweise sind viele Menschen im Laufe der Geschichte unabhängig voneinander zu eben dieser Erkenntnis / zu dem gleichen Bild gekommen, wie die Physik vor 100 Jahren, oder wie wir jetzt in diesem Beitrag, dass es zwischen der Realität und der Wirklichkeit einen fundamentalen Unterschied gibt und das uns unser Verstand daran hindert, dass zu fühlen. Glauben Sie bitte nicht, dass dieser Beitrag nun in ein religiöses Geschwafel, oder in spirituelle Sphären abrutschen wird, jedoch ergeben Sätze wie „Buddha ist im Stein, in dir, in Wasser und in der Luft, Buddha ist alles, du bist Buddha“, oder Aussagen von Jesus wie „ich bin Abraham, Mutter, Vater, ohne Zeit – in einem und alles” plötzlich einen ganz anderen Sinn, wenn man die Erkenntnisse der Quantenphysik/unseres Beitrages hinzu zieht.
Wasser in Wasser – diese Erkenntnisse wurden einfach von uns über die Jahrhunderte immer nur falsch interpretiert – sogar von denjenigen, die sie propagiert haben, die Kirchen dieser Welt. Aber nicht nur diese zwei bekannten Beispiele zeugen davon, dass Menschen zur Erkenntnis kamen, dass es einen Unterschied zwischen der uns erscheinenden Realität und der Wirklichkeit gibt. Platons Höhlengleichnis, oder Aussagen von berühmten Künstlern, wie zum Beispiel Salvatore Dali zeigen, dass Menschen auf künstlerischem, spirituellen, oder mathematischen Weg zu ein und der gleichen Erkenntnis kommen, die wenn man sie in Worte ausdrücken würde, verrückt klingt – wir sind das alles, das Universum, das Sonnensystem, die Erde, die Luft und das Wasser.

Liegt darin die Ursache all unserer Probleme? Jemand der sich wie ein Regentropfen fühlt, verhält sich natürlich wie ein Regentropfen und denkt ständig nur an sich. Zwar hat es häufig nach außen den Anschein als würden wir untereinander nachhaltig, fürsorglich und liebevoll umgehen, wenn wir dann aber diesen Umgang genauer betrachten, dann merkt man nur allzu häufig, dass es sich um Heuchelei handelt, entsprungen aus der Angst, als Regentropfen zu “vertrocknen”. Man könnte den menschlichen Umgang mit einem Werbeslogan umschreiben, nimm Drei und zahl Zwei. Diese in uns schlummernde Angst zu vertrocknen führt dazu, dass wir immer mehr an Gütern/an Dingen, die wir an-, begreifen können, um uns herum horten. Das können auch abstrakte Dinge sein, also nicht nur Geld, sondern auch akademische Titel, Schönheit, oder Coolness und dabei werden wir immer konsequenter in der Selbstlüge. Denn wenn wir kurz innehalten würden, dann müssten wir uns eigentlich eingestehen, dass uns das neue Handy, das neue Auto, der akademische Titel – egal was, nicht wirklich glücklicher gemacht hat. Wie ein Strohfeuer verblasst die kurze Freude und schon wieder ist man weiter am er-greifen; sogar Beziehungen untereinander sind nur noch zum Geschäft verkommen. Zusammen einsam, denn so ist es als Regentropfen leichter, man lebt mit einem Menschen, belügt die Außenwelt und häufig sogar sich selbst, nur für kurze Momente gesteht man sich das Unwohl fühlen ein.
Die Angst als einzelner Regentropfen zu vertrocknen, ist die Triebfeder für all unser schadhaftes handeln und dem damit verbundenen Leid. Alle bekannten politischen – und religiösen Systeme bauen auf Egoismus und Selbstsucht auf, in einem Sprichwort könnte man sagen, alles basiert darauf, dass ein paar Wenige auf Kosten Vieler gut leben wollen. Stellen wir uns eine Welt vor, in der der einzelne nicht mehr an sich denkt, weil er aus einer tiefen Erkenntnis heraus handelt, dass Leid immer nur neues Leid erzeugen wird und Gutes Gutes. Genau das meinte Gandhi als er zu dem Soldaten sagte “ich kann nicht dich schlagen, ohne dabei mich selber zu schlagen”. In einer Welt, wo der Mensch fühlt, dass er das Meer und nicht der Regentropfen ist, gibt es keine Grenzen, keine Militär, keine Diskussionen über politische Systeme, jeder handelt aus vollstem Bewußtsein für das System.
Wir wollen nun aber nicht in einen “finde dich selbst” Beitrag verkommen, denn schließlich geht es ja darum, die Fragen dieses Beitrages zu beantworten und so das skleroisierte Denken zu durchbrechen und dafür muss natürlich auch über den Weg – die Therapie – gesprochen werden, denn was hat das ganze nun mit Krankheit und der Frage wie werde ich gesund zu tun?
An diesem Punkt müssen wir festhalten, dass das Leben wie es uns bisher erschien nicht wirklich das Leben ist und deshalb müssen wir Krankheit und Gesundheit einmal aus einer anderen Perspektive sehen. Wenn wir davon ausgehen, dass das uns erscheinende Leben, nur eine Hülle, eine Art Matrix ist, die wir mit Bewusstsein durchbrechen können, dann können wir anstatt von Leben auch von einer Bewusstseinsreise sprechen. Wenn wir nun die neue Art des Denkens einsetzen und uns neben unser Leben/unsere Bewußtseinsreise stellen und über diese Bewusstseinsreise selbst nachdenken, dann könnten wir eine Regelmäßigkeit in ihr finden, die da lautet – wahre Entwicklung findet immer außerhalb der Komfortzone statt.
Sie kennen das selber! Nach einer Trennung, nach einem Jobwechsel, nach einem Lebensereignis wie Tod in der Familie, nach einer schweren Erkrankung, wandeln wir uns plötzlich von ganz alleine, ohne große Mühen. Vorher haben sich die Eltern, die Freunde, die Partner den Mund fuselig geredet, all das hat nichts gebracht, erst als unser Leid so groß wurde, dass z.B. der Liebeskummer uns zu zerreißen drohte, wir beinahe an einer Erkrankung gestorben wären, änderten wir uns ohne Mühen, änderten wir unsere Einstellungen und plötzlich änderte sich unser Leben – zumindest für kurze Zeit.
Wenn wir uns noch einmal die Erkenntnisse dieses Beitrages verdeutlichen, dann müssen wir uns z.B. zum Thema Krankheit eingestehen, dass es zwischen Krankheit und Gesundheit in der Wirklichkeit keinen Unterschied gibt, wir müssen uns auch eingestehen, dass wir im realen Leben / in unserer Realität nicht durch Medikamente, oder Ärzte gesund werden können, was ist aber dann Krankheit (Diabetes)? Wenn wir uns also immer nur außerhalb der Komfortzone entwickeln und so zu einem höheren Bewußtsein kommen, dann könnte man die Dualität Krankheit/Gesundheit einfach nur als Mittel verstehen, um zu einem höheren Bewußtsein zu kommen. Jeder von uns entwickelt in seinem Leben ein ganz spezielles Leid Muster, der eine im Beruf, der andere in der Liebe, wiederum andere eben in der eigenen -, oder in der Krankheit anderer. Einige von uns bleiben in diesen Dualitäten (Liebe/Hassliebe; Gesundheit/Krankheit; …) zeitlebens gefangen und merken es nicht, dass es sich einfach nur um immer wiederkehrende Dualitäten des Seins handelt, die aber den Weg zu einem höheren Bewußtsein ebnen können.
Ohne dem Fühlen wirkt all das Geschriebene zwar sehr inhaltlos, aber durch gedankliche Annäherung an dieses Thema können Sie sich Leid ersparen, denn kritisches Denken ist eine mögliche Pforte um Kontakt mit der Wirklichkeit aufzunehmen. Da es für diejenigen, die die Wirklichkeit noch nicht fühlen schwierig ist das hier Geschriebene nachzuvollziehen, bedienen wir uns wieder eines Bildes um einen besseren Eindruck über die Dualitäten des täglichen Lebens zu bekommen.
Stellen wir uns vor, wir sind Flaschenkorken und wir werden in einen See geschmissen, was wir aber nicht wissen, wir glauben es ist unser Leben. Niemand kann sagen, wo und ob wir an den Strand gespült werden, erst am Strand angekommen erkennen wir aber, dass wir Korken sind. Der Strand steht für hohes Bewußtsein. Wir können gegen, oder mit den Wellen ziehen, man hat die Möglichkeit sich als Korken im See zu drehen und so seine Reise zu beeinflussen – wir nennen das den freien Willen. Jede Welle, die uns auf diesem See begegnet ist eine Dualität des Lebens, eine Möglichkeit also voran zu kommen, bewußter zu werden und dem Strand näher zu kommen, oder aber wieder zurückgespült zu werden in die Seemitte und eben ein treibender Korken zu bleiben. Am Strand angekommen wird uns nicht nur bewußt, dass wir Korken in einem See sind, sondern wir erkennen auch, dass der See aus lauter Korken besteht und nicht aus Wasser und das der See so wie wir selbst immer ist.

Wie verzwickt die Sache mit dem “neuen” und “alten” denken ist, sieht man an der Physik selbst, den obwohl diese schon sehr tief in die Wirklichkeit vorgedrungen ist, verfällt sie immer wieder in alte Denkmuster. Nehmen Sie sich z.B. die Frage – “was war vor dem Universum – vor dem Urknall”? Wer die Wirklichkeit fühlt, der kann diese Frage sehr leicht beantworten, schwierig ist es nur die Erkenntnis in Worte der realen Welt zu hüllen. Wir nehmen uns wieder den Zeichenblock her und reißen einen Zettel hinaus. Diesen zerknüllen wir und entfalten ihn wieder. Der Zettel ist die Energie/das Universum, das Was ist. So wie alles im Leben, der Herzschlag, der Wechsel von Tag/Nacht, die Gezeiten, die Jahreszeiten, ja sogar unser Atem, so folgt auch das Universum einer Periodik, es faltet sich zusammen und entfaltet sich. Die Wissenschaft sucht verzweifelt wieder nach einem greifbaren Punkt und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Sie können den Zettel bis in alle Ewigkeit falten und entfalten, eine Periodik zu beschreiben macht wie scheint nicht viel Sinn, deswegen legen wir den Zettel zur Seite und fragen in der klassischen wissenschaftlichen Manier lieber weiter, wieso gibt es nicht “nix”.
Was ist das mit dem Universum, mit dieser Energie eigentlich? Es gibt das nichts, aber darüber nachdenken lohnt nicht – wie ist das gemeint? Nehmen wir uns z.B. das Licht, das ist “Etwas”, man kann es lenken, auf ein Ziel richten, wir können es erschaffen z.B. mit einer einfachen Kerze, fokussieren, sodass es sogar schneiden kann (Laser). Licht ist da und wir können damit arbeiten, das können wir mit der Dunkelheit nicht, dem Nichts. Wir können Dunkelheit nicht lenken, oder erschaffen, das Nichts kann man eben nicht manipulieren, oder darüber viel nachdenken, aber tortzdem ist die Dunkelheit ebenfalls da. Es braucht sogar die Dunkelheit, damit Licht zu dem wird, was es ist – dem Etwas. Obwohl Dunkelheit Nichts ist, braucht es also diese, damit Licht zudem wird, was es ist. Lohnt es sich aber über Dunkelheit nachzudenken, man kann doch nicht über das Nichts nachdenken, man kann sich nur an dem Etwas/Licht erfreuen – oder?
Sie sehen, man kann sich mit dem “neuen Denken” auch sehr abstrakten Themen wie der obigen Frage nähern und diese Fragen zu einem guten Gefühl führen und nur darum geht es im neuen denken! Und so können wir uns auch der Frage was hat Gesundheit, Einstein und Gott gemeinsam, nähern – wir bleiben einfach nur im neuen Denken, dass kennt keine Meinungen, sondern nur Erkenntnisse, die sich für alle Menschen gut anfühlen, die allen vertraut vorkommen. Wie es scheint verbindet uns alle nämlich der Drang nach Gesundheit, Liebe, gutem Gefühl und Friede, was ja auch nicht verwundert, wenn wir alle eins sind – erinnern wir uns an das Bild der Quallen im Wasser.

Da wir das Leben niemals begreifen werden können, sollten wir aufhören das zu versuchen und uns wieder mehr dem fühlen zuwenden. Unser Verstand aber hindert uns tagtäglich daran, dass beginnt häufig schon in der Früh wenn uns ein anderer Autofahrer zum Beispiel die Vorfahrt nimmt. Wütend über das abrupte abbremsen vergiften wir so nicht nur unseren sondern auch den Tag der anderen. Jemand der die Wirklichkeit fühlt, ärgert sich nicht mehr über solche Vorfälle, denn vielleicht führte das abrupte abbremsen dazu, dass man an der nächsten Kreuzung nicht von einem Lkw erfasst wurde. Buddhisten umschreiben dieses Fühlen mit einer Gleichung „der Schnee fällt, jede Schneeflocken auf ihren Platz”. Damit meinen sie, dass jede Schneeflocken einen bestimmten Platz hat, unser Verstand aber kann diese höhere Ordnung nicht durchschauen. Indem man sich an den tanzenden Schneeflocken erfreut, fühlt man diese Ordnung, bei dem Versuch sie zu begreifen ist man nicht mehr in der Wirklichkeit und fühlt nix.
Es gibt viele zahlreiche Tore und zur Wirklichkeit zu kommen, Leid ist eines davon. Sie können aber auch das geschriebene aufs genaueste überprüfen und sollten Sie zu keinen anderen Schlüssen kommen, dann ihr Leben danach ausrichten.

Das soll nun nicht bedeuten, dass man alles aus dem bisherigen Leben vergessen soll – im Gegenteil! Einige “Regelmäßigkeiten”, die wir im Laufe der Zeit etabliert haben und die sinnvoll sind, wird man weiterhin anwenden. Wie ist das zu verstehen? Ganz einfach, wenn Sie sich z.B. den Fuss brechen, dann hat es keinen Sinn sich hinzustellen und Sie darüber aufzuklären “du, du leidest jetzt, damit du zu einer höheren Erkenntnis kommst” – Nein! Man wird Ihnen einen Gips anlegen. Wenn Sie sich aber dann wieder und wieder den Fuss brechen, dann wird man sich diese Regelmäßigkeit genauer ansehen und z.B. auf ein anderes Schuhwerk umsteigen. Wenn Sie sich dann wiederum den Fuss brechen, dann wird mit weiter nachdenken. Ich nehme an, Sie verstehen worauf ich hinaus will, es geht nicht darum unser altes Leben komplett abzulegen, es geht darum, unser Leid – egal wie man es generiert – genauer zu beleuchten und wenn man das tut, wenn man sich hinsetzt und alle Fakten, seien sie noch so “abstrus”, zusammen stellt, dann kommt man eben zu einem völlig anderem Bild – als die Eintagsfliege. Diese Erkenntnisse kann man natürlich keinem zwischen Tür und Angel, z.B. beim Arzt – Patienten Gespräch erzählen, in diesen Fällen greift man auf alt hergebrachte “Regelmäßigkeiten”, aber man sollte als Arzt sich dieser Dinge bewußt sein und denjenigen, die Fragen, auch die richtigen Antworten geben – ansonsten gilt: beantworte keine Fragen, die nicht gestellt wurden.

Wie lebt man nun im “neuen” Leben? Machen Sie das, was sie gerade machen mit vollster Aufmerksamkeit, wenn es Ihnen keine Freunde mehr bereitet, dann hören sie damit auf. Können sie nicht damit aufhören, dann wenden Sie folgenden Satz an: wenn du ein Problem hast, dann löse es, oder macht kein Problem daraus. Denn immer dann, wenn sie Freude oder Wut empfinden, dann sind sie nicht mehr in der Gegenwart mit ihrer Aufmerksamkeit, sondern mit ihrem Verstand in einem Raumzeitkontinuum. Um die Wirklichkeit zu fühlen, muss man seinen Verstand ausschalten, denn dieser gaukelt uns ständig ein Leben in der Vergangenheit und der Zukunft vor. Deshalb generieren wir in der Gegenwart – Eckhart Tolle spricht vom Jetzt –  ständig Sorgen, die uns daran hindern in der Gegenwart aufmerksam zu bleiben. Aufmerksamkeit in der Gegenwart, ohne denken ist der Schlüssel zur Wirklichkeit.
Bedenken Sie nur, noch nie hat ein Mensch in der Vergangenheit oder der Zukunft gelitten, alles passiert nur im Jetzt. Um also in die Gegenwart und somit in das Fühlen der Wirklichkeit einzutauchen, müssen wir zuerst unser egoistisches Denken ausschalten/ändern und dadurch das Ego auflösen. Das Problem ist, dass mag unser Ego gar nicht, denn es ist über die Jahre unseres Lebens hinweg stätig gewachsen. Das Ego war nicht immer da, das wurde uns angelernt. Sehen Sie sich einmal Kinder an, Kinder sind noch nicht in Ihrem Verstand/Ego gefangen und können deshalb ohne Mühen Stundenlang in der Wirklichkeit verharren ohne es zu merken, indem sie z.B. Schneeflocken beim Tanzen zu sehen, bis dann der Erwachsene kommt und sagt “mach bitte endlich was Gescheites und starre nicht aus dem Fenster, mach deine Hausaufgaben”.
So lernen wir langsam, dass alles was schön ist, wo wir hingebungsvoll ohne viel Mühen aufmerksam sind, schlecht ist und alles, was nicht Spaß macht, wichtig und richtig ist. Das Resultat im Erwachsenenalter kennen die meisten, man ist in einem Berufs-Leben, in dem man sich unwirklich fühlt, macht Dinge, die mühsam sind und umgibt sich mit Werten, die keine Befriedigung schaffen. Unser Ego ist seit dem Kindesalter unbemerkt durch solche emotionalen Hiebe/Triebe mächtig gewachsen, denn es hat entweder viel Lob für gute Noten/gutes Benehmen/Folgen, oder viel Leid für schlechte Noten/schlechtes Benehmen/nicht Folgen erhalten. Egal ob man Lob oder Leid erhalten hat, es hat unser Ego gefüttert, entweder waren es Verwandte und hingebungsvolle Eltern, oder aber man nährte es durch Selbstmitleid z.B. wegen einer ungerechten Kindheit. Im Erwachsenen Alter leben wir dann ein neurotisches Leben, dass wir mit Inhalten ausschmücken im glauben Leben zu be-greifen und geben das immer und immer wieder an die nächste Generation weiter. Inhalte unseres Lebens sind die einfach nur ständig wechselnden Dualitäten unseres Seins – Freund/Feind, schön/häßlich, groß/klein, viel/wenig, Liebe/Haßliebe usw – alles Dinge des be-, angreifens.
Wirkliche Glückseligkeit ist Ruhe und Stille, die Sie punktuell vielleicht schon am Lagerfeuer erlebt haben, diese werden sie nicht außen in der Welt finden, sondern in ihrem Inneren, indem sie ihre Sinne wieder nach innen richten und innehalten. Diese Veränderung kann Ihnen auch keiner bereiten, nur sie können Sie einleiten. Freuen Sie sich darüber, denn die einzige Konstante des Lebens ist die Veränderung.

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Jaroslav Belsky

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Nicht der Wind, sondern wie wir unsere Segeln setzen bestimmt unseren Kurs! Zahnarzt bei Denta Beaute Tel: +43 (1) 369 66 25 Billrothstrasse 29 1190 Wien

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